Food-Wissen
Salsiccia – was ist das eigentlich?
Ob auf der Pizza, in der Pasta oder einfach vom Grill: Salsiccia ist aus der italienischen Küche nicht wegzudenken. Hier erfährst du, was die Wurst so besonders macht.
Was ist Salsiccia?
Salsiccia (Mehrzahl: Salsicce) ist der italienische Sammelbegriff für frische, grob gewürzte Würste – meist aus Schweinefleisch. Anders als viele deutsche Brühwürste ist sie roh und wird erst beim Braten, Grillen oder Schmoren gar.
Woher stammt Salsiccia?
Die Wurst hat in Italien eine sehr lange Tradition. Schon die alten Römer kannten gewürzte Würste wie die Lucanica, die als ein Vorläufer gilt. Der Name geht auf das lateinische „salsus“ (gesalzen) zurück. Heute hat fast jede Region Italiens ihre eigene Salsiccia.
Welche Varianten gibt es?
Salsiccia mit Fenchel
In vielen Regionen beliebt, mit leicht anisartigem Aroma.
Scharfe Salsiccia
Mit Chili oder Peperoncino gewürzt, etwa typisch für Kalabrien.
Luganega
Eine lange, dünne, eher mild gewürzte Wurst aus Norditalien.
Getrocknete Salsiccia
Luftgetrocknete Varianten, die man wie Salami in Scheiben isst.
Wie schmeckt Salsiccia?
Salsiccia schmeckt kräftig, saftig und würzig. Typische Gewürze sind Salz, Pfeffer, Knoblauch, Fenchelsamen und je nach Sorte Chili oder Wein. Durch die grobe Körnung bleibt das Fleisch locker und aromatisch.
Wie wird Salsiccia zubereitet?
Man kann sie im Ganzen in der Pfanne oder auf dem Grill braten, bis sie rundum gebräunt und durchgegart ist. Oft wird die Haut auch entfernt und das gewürzte Brät zerbröselt angebraten – so entsteht die Grundlage für Soßen und Füllungen.
Wozu passt Salsiccia?
Klassisch sind Pasta mit Salsiccia-Ragù, Pizza, Risotto oder Ofengerichte mit Kartoffeln und Gemüse. Gegrillt passt sie zu Brot, gegrillter Paprika, Zwiebeln oder Bohnen.
